Kinder und YouTube - wie sollte man damit umgehen?

Kinder und YouTube - wie sollte man damit umgehen?YouTuber sind heute für Kinder und Jugendliche das, was vor einigen Jahren noch Sänger, Schauspieler oder Sportler waren. Sie sind nicht nur Idole und wichtige Persönlichkeiten im Leben geworden, sondern haben auch einen direkten Einfluss auf junge Menschen. Während diese Form der Unterhaltung in den meisten Fällen vollkommen harmlos ist, haben einige Debatten der letzten Jahre gezeigt, dass hier aber auch sensible und politische Inhalte besprochen werden. Es stellt sich also die berechtigte Frage, wie man mit dem YouTube-Konsum des eigenen Nachwuchs umgehen sollte und was dabei für die Eltern zu beachten gilt.YouTube Stars sind verschieden und sollten so auch behandelt werdenDeutsche Eltern haben es vergleichsweise leicht, denn die deutsche YouTube Community gilt gemeinhin als harmlos.

Die erfolgreichsten YouTuber haben in der Regel einen tadellosen Ruf und sind relativ frei von echten Skandalen. Die wohl größte Gefahr liegt darin, dass der Konsum durch Merchandise und beworbene Artikel schnell steigen kann. Gerade in Verbindung mit den Demonstrationen rund um das Klima oder die Politik der Internetgesetze hat sich aber gezeigt, dass YouTube Deutschland auch einen politischen Faktor haben kann. Nicht jeder YouTuber geht dabei mit der eigenen Verantwortung so um, wie man es sich als Elternteil wünschen würde.Es kann sich durchaus lohnen, sich einmal einen Nachmittag mit dem Nachwuchs hinzusetzen und sich zeigen zu lassen, welche YouTuber denn geschaut werden.

Wie gesagt, die meisten von ihnen sind harmlos. Trotzdem ist es gut zu wissen, wer die Idole sind, die von den eigenen Kindern beinahe täglich verfolgt werden. Das sorgt nicht nur für eine gewisse Absicherung bei den besprochenen Themen, sondern gibt auch die Möglichkeit, sich selbst zu informieren. So hat man stets im Blick worum es bei der Freizeitbeschäftigung geht und findet vielleicht das eine oder andere Thema, das man in der Familie ausgiebiger besprechen kann.

YouTuber können durchaus den Anreiz für lehrreiche Diskussionen in der Familie geben. Es ist wichtig, dass sie nicht von Beginn an verteufelt werden.Der Wunsch nach dem eigenen YouTube Kanal - wie reagieren?Der Hype rund um die Videoplattform hat auch ausgelöst, dass viele Kinder und Jugendliche selbst einen Kanal aufbauen möchten. Dazu sei gesagt, dass YouTube selbst eine Altersgrenze hat. Wer noch nicht 16 Jahre alt ist, braucht die Bestätigung der Eltern, um einen eigenen Kanal aufzubauen.

Damit das ganze nicht heimlich passiert, kann man dem Wunsch aber auch gemeinsam entsprechen. So wird festgelegt, welche Inhalte im Netz landen und welche nicht. Gemeinsam lässt sich das Kanal recht einfach aufbauen. Die Einrichtung ist schnell erledigt, mit einem Logo Generator kann man ein tolles Logo für den Kanal erstellen und schon kann damit begonnen werden, die ersten Videos in das Internet zu laden.

Gerade hier gilt es aber zu beobachten, wie der Kontakt verläuft. In den meisten Fällen wird mit mangelndem Erfolg das Interesse am eigenen Kanal ohnehin schnell einschlafen. Trotzdem ist es wichtig, dass man mit Offenheit auf diesen neuen Trend reagiert und sich die Mühe macht, die eigenen Kinder in diesem Bereich zu verstehen.

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